Heilpraktiker

Heilpraktiker ist nicht gleich Heilpraktiker.

Man hört immer wieder, dass Heilpraktiker keine staatlich geregelte Ausbildung benötigen, was impliziert, dass eigentlich jeder zu der Prüfung gehen kann und sich anschließend Heilpraktiker nennen darf. Das stimmt so, allerdings wird jemand ohne fundierte schulmedizinische Kenntnisse die Prüfung niemals bestehen!

 

Die Heilpraktikerprüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung, die von Schulmedizinern gestellt wird und bei bestandener schriftlicher Prüfung einer mündlichen Befragung. Zum Bestehen der schriftlichen Prüfung sind 75% richtige Antworten erforderlich.

 

Auch die mündliche Prüfung wird von Amtsärzten abgenommen und ist rein schulmedizinisch.

 

In welchem therapeutischen Feld sich ein Heilpraktiker nach bestandener Prüfung spezialisiert, ist äußerst individuell.

 

So kann es sein, dass jemand rein homöopathisch arbeitet, manche invasiv arbeiten, wieder andere psychotherapeutisch. So gibt es eine sehr große Auswahl an Techniken und jeder Heilpraktiker bildet sich in dem fort, was für ihn am besten geeignet ist. Dies geht manchmal in „esoterische“ Richtungen, aber oft ist es auch sehr bodenständig und wissenschaftlich belegbar, was Heilpraktiker erlernen.

 

Meine erlernten Techniken können sie unter "Therapien" einsehen, wobei ich mich immer weiter fortbilde und sich somit mein Blick auf die Gesundheit und Krankheit in einem ständigen Wandel befindet.